Ursprünglich wurden die großen Kaffeeplantagen im Schatten großer, wild wachsender Bäume angelegt. In derartigen Plantagen findet sich eine Artenvielfalt, wie man sie nur in naturbelassenen Wäldern antrifft und daher können derartige Plantagen als sehr umweltfördernd bezeichnet werden. Jedoch bemerkten die Bauern schnell, dass der Kaffee, welcher im Schatten der Bäume gedeiht, sehr lange braucht, um auszureifen. Dies ist aus wirtschaftlicher Sicht in der heutigen Zeit kaum noch tragbar. Daher begannen die Kaffeegroßproduzenten damit, die Bäume in ihren Plantagen zu fällen. Die so entstandenen Monokulturen sind vom ökologischen Standpunkt aus betrachtet bei Weitem nicht mehr so förderlich für die Umwelt. Teilweise kann sogar ein schädigender Einfluss der Monokulturen auf die umliegende Flora und Fauna beobachtet werden. Beispielsweise finden diverse Zugvögel, die in den großen Bäumen der Kaffeeplantagen Schutz suchten, ihre gewohnten Unterschlupfmöglichkeiten nicht mehr vor.

Monokulturen sind für Schädlingsbefall verantwortlich.

Auch wirken sich diese Monokulturen auf den großen Kaffeeplantagen sehr negativ auf das natürliche Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen aus. Die hierbei entstehenden Defizite werden heutzutage zumeist mit hochgiften Pestiziden ausgeglichen, was sich ebenfalls sehr belastend auf die Umwelt auswirkt.

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Bioanbau von Kaffee ist bei weiten umweltschonender.

Plantagen, auf welchen der Kaffee in einem ökologisch einwandfreien Rahmen angebaut wird, können wiederum sehr förderlich für die Umwelt sein. Beispielsweise dürfen auf einer Bioplantage keinerlei giftige Pestizide eingesetzt werden und zudem muss der Kaffeebauer sehr genau auf die gleichbleibende Qualität des Bodens achten. Jedoch macht der Biokaffee im Vergleich zur gesamten Weltproduktion gerade mal ca. 0,6% aus!