Geschichte des Kaffee - Der Siegeszug der Kaffeebohne
Der Ursprung des Kaffees wird in Äthiopien vermutet.

Erstmals fand der Kaffee im 9. Jahrhundert in Äthiopien Erwähnung, wo er vermutlich von Hirten und Mönchen entdeckt und schnell für seine belebende Wirkung sehr beliebt wurde. Historiker vermuten, dass der Kaffee im 14. Jahrhundert durch Sklavenhändler von Äthiopien in die arabischen Staaten gelangte, wobei er sich dort erst ungefähr 100 Jahre später als Getränk etablierte. Von Arabien aus gelange der Kaffee im 15. Jahrhundert nach Persien und in das Osmanische Reich, wo er sich erheblich schneller gesellschaftlich etablierte, als in Arabien. In Mekka wurden bereits um das Jahr 1511 die ersten Kaffeehäuser eröffnet.
Der Kaffee breitete sich daraufhin weiter aus und gelangte ca. 1530 über Kairo nach Kleinasien und Syrien. In Istanbul entstand im Jahre 1554, trotz heftiger Opposition durch den islamischen Klerus, das erste Kaffeehaus. Doch wurde dieses aufgrund eines Kaffeeverbotes vonseiten der islamischen Regierung für viele Jahre wieder geschlossen.. Erst im Jahre 1839 sollte das Heißgetränk endgültig anerkannt und legalisiert werden.
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Kaffee gelange erst Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa.
1582 berichtete der Arzt Leonhard Rauwolf erstmals über Kaffee, welchen er im Jahre 1573 in Aleppo, einer Stadt in Nordsyrien, auf seinen Reisen kennenlernte. Fast zeitgleich berichtete Prospero Alpino in Italien über das anregende Heißgetränk. Mitte bis Ende des 17. Jahrhunderts existierten bereits in Wien, Venedig, Oxford, London, Marseille und Paris zahlreiche Kaffeehäuser. Das erste deutsche Kaffeehaus wurde nachweislich 1673 in Bremen eröffnet. Von da aus gelangte der Kaffee in weitere deutsche Städte, wie Berlin, Hamburg, Regensburg und Leipzig.

