Der Kaffeeanbau
Kaffeepflanzen gedeihen am besten in hoch gelegenen Anbaugebieten.

Die Kaffeeart Coffea arabica gedeiht am besten in einer Höhenlage zwischen 600 und 1200 m, wobei die Art Coffea canephora eine Höhe von ca. 300 und 800 m bevorzugt.
Kaffee wird in großen Plantagen kultiviert und je nach Art und Anbaugebiet mithilfe von Stecklingen, Samen und durch das sogenannte Pfropfen vermehrt. Die Samen der Kaffeepflanze, die Kaffeebohnen, weisen ca. acht Wochen nach dem vollständigen Ausreifen der Früchte die höchste Keimfähigkeit auf. Bei der Vermehrung mithilfe der Samen werden diese in einem speziellen Keimbeet ausgesät. Nach ungefähr fünf bis sechs Wochen zeigen sich die ersten Blättchen der Pflanzen, woraufhin die Jungpflanzen umgepflanzt und in speziellen Pflanzschulbeeten weiterkultiviert werden. Erst im Alter von ca. acht Monaten erhalten die jungen Kaffeepflanzen ihren endgültigen Standort in den Plantagen, wo sie zumeist in einem Abstand von ein bis vier Metern gepflanzt werden.
Kaffeepflanzen werden zumeist zurückgeschnitten.
In der Regel werden die Kaffeepflanzen auf den Plantagen zurückgeschnitten und somit je nach Art und Plantage auf einer Wachstumshöhe von ein bis drei Metern gehalten. Bei Kaffeepflanzen kann erst nach ungefähr drei bis fünf Jahren Wachstumszeit mit einem lohnenswerten Ernteertrag gerechnet werden. Jedoch hält dieser zumeist bis zu 20 Jahren konstant an, bis er wieder abnimmt.
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Kaffeepflanzen werden bis zu zwei mal im Jahr abgeerntet.
Die Ernte der Früchte bzw. der Kaffeebohnen findet, abhängig vom Anbaugebiet und der Sorte, ein bis zwei mal pro Jahr statt. Je nach Anbaugebiet unterscheiden sich die jeweiligen Erntezeitpunkte enorm. Die qualitativ besten Kaffeesorten werden auch heute noch ausschließlich von Hand abgeerntet.

