Der Kaffeehandel
Für den Kaffeehandel stellt Deutschland ein sehr wichtiger Umschlagplatz dar.

Der Kaffeehandel in Deutschland wird zu 85% von sechs namenhaften Großanbietern durchgeführt. Hierbei stellt der Hamburger Hafen für den Handel für Deutschland und sogar weltweit einer der wichtigsten Umschlagplätze dar.
Im Jahre 2001 erlebte der Kaffeehandel den größten Preisverfall seit 50 Jahren, dessen Folgen sich weltweit auswirkte. Seit 2004 normalisierte sich die Marktlage aufgrund eines höheren Kaffeekonsums wieder und zudem trieben zahlreiche Investoren den Kaffeepreis wieder in die Höhe, was sich ebenfalls positiv auf die Marktlage auswirkte.
Die Kaffeebauern, Plantagenbesitzer und Ursprungsländern bekommen den kleinsten Teil vom Ertrag.
In der Regel bekommen die Plantagenbesitzer und Kaffeebauern in den Ursprungsländern den kleinsten Anteil des vom Endverbraucher bezahlten Preises für Kaffee. Jedoch sind seit Jahren die Bemühungen sehr groß, die wirtschaftliche Lage für die Kaffeeproduzenten zu verbessern.
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In Deutschland wird Kaffee besteuert.
Seit dem Jahr 1993 wird der Kaffee in Deutschland besteuert. Hierfür wurde in diesem Jahr ein Kaffeesteuergesetz erlassen, welches sich auf alle Produkte bezieht, die mit Röstkaffee in Zusammenhang stehen. Derzeit wird für Röstkaffee eine Steuer von 2,19 Euro pro Kilo erhoben. Hierbei belaufen sich die jährlichen Einnahmen durch die Kaffeesteuer auf bis zu 1 Milliarde Euro.
Als Privatperson besteht jedoch die Möglichkeit, Kaffee legal aus Ländern zu beziehen, in welchen keine Kaffeesteuer erhoben wird. Doch muss hierbei einwandfrei nachgewiesen werden, dass mit dem Kaffee kein Handel betrieben wird und er nur für den privaten Gebrauch gekauft wird. Zudem muss der Kaffee persönlich im Ausland gekauft und abgeholt werden.

