Die Kaffeepflanze
Für die Kaffeeproduktion werden unterschiedliche Arten der Kaffeepflanze verwendet.

Kaffeepflanzen gehören der Gattung Coffea innerhalb der Familie der Rubiaceae an und stammt ursprünglich aus Afrika. Hierbei finden sich ungefähr 90 unterschiedliche Arten der Kaffeepflanze, wobei hauptsächlich nur zwei dieser Arten für die Kaffeeproduktion relevant sind – die Coffea arabica und die Coffea canephora. Im geringen Maßen werden für manche Kaffeesorten auch die Arten Coffea liberica und Coffea excelsa verwendet.
Die Kaffeepflanze kann grundsätzlich als kleiner, immergrüner Strauch oder auch Baum bezeichnet werden, welcher in natürlicher Umgebung bis zu vier Meter hoch werden kann. In den Plantagen werden die Kaffeepflanzen in der Regel durch regelmäßige Rückschnitte auf einer geringeren Höhe gehalten. Das äußere Erscheinungsbild der Kaffeepflanze zeichnet sich durch die immergrünen, glänzenden Blätter und die weißen Blüten aus. Die Früchte, deren Reife anhand einer kirschroten Färbung erkennbar ist, enthalten jeweils zwei der begehrten Kaffeebohnen.
Kaffeepflanzen vertragen keine Temperaturextreme.
Kaffee gedeiht am besten in den ausgeglichenen Klimazonen, wo sie weder großer Hitze noch großer Kälte ausgesetzt sind. Die optimalen Temperaturen für die Kaffeepflanze liegen zwischen 18 und 25° C und der durchschnittliche Wasserverbrauch liegt bei ca. 300 mm pro Jahr. Die Kaffeepflanze ist nicht frostunempfindlich und verträgt daher keine Temperaturen unter 0° C.
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Die Kaffeepflanzen bevorzugen lockere und durchlässige Böden, welche gerne leicht sauer sein dürfen. Da die Pflanzen der Gattung Coffea weder viel Wind, noch zu viel Sonne vertragen, werden auf den Plantagen nicht selten Bäume oder Hecken als Windschutz und für die Beschattung gepflanzt.

