Die Kaffeezubereitung
Die Zubereitungsarten von Kaffee unterscheiden sich je nach Sorte und Land.

Für die Zubereitung von Kaffee existieren je nach Sorte und Land sehr unterschiedliche Methoden. Beispielsweise bevorzugen die Franzosen einen sehr grob gemahlenen Kaffee, der bei der Zubereitung in einer sogenannten „French Press“ aufgegossen wird. Nach ungefähr 3-5 Minuten Ziehzeit wird das Kaffeepulver mithilfe eines Drahtsiebes auf den Boden gedrückt, um beim Ausgießen nicht mit dem Getränk in die Kaffeetasse zu gelangen.
In manchen Kulturen wird das Kaffeepulver auch direkt in die Tasse gegeben und dort mit heißem Wasser übergossen. Das Kaffeepulver setzt sich nach kurzer Zeit auf dem Boden der Kaffeetasse ab und wird dort belassen. In Deutschland wird dieser Kaffee oft als „türkischer Kaffee“ bezeichnet.
In Italien wird der Kaffee zumeist mithilfe von hohem Druck aufgebrüht.
Bei der Zubereitung des weltweit bekannten Espressos aus Italien wird der Kaffee mithilfe von hohem Druck, welche bis zu 15 bar betragen kann, aufgebrüht. Hierdurch bildet sich die beliebte Crema des Espressos, wobei es sich um eine Schaumkrone handelt, die sich aus den Kaffeeölen bildet.
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Ähnlich verhält sich die Kaffeezubereitung mit Kaffeepads, wobei das heiße Wasser ebenfalls unter Druck durch die Kaffeepads geleitet wird.
In den Balkanländern und auch in Griechenland wird der Kaffee mithilfe eines konischen Kupferkessels zubereitet. Hierfür wird sehr feines Kaffeepulver verwendet, welchem schon vor dem Aufbrühen reichlich Zucker beigemischt wird.
Eine weitere Zubereitungsform, welche auch hierzulande weit verbreitet ist, stellt das Aufbrühen von löslichem Fertigkaffee dar. Für die Herstellung von löslichem Kaffee wird ganz normales Kaffeepulver aufgebrüht und anschließend wird dem fertigen Kaffee mithilfe von Spezialverfahren die Flüssigkeit wieder entzogen.

